Flucht aus Lager Potulice / Potulitz

Flucht aus Lager Potulice – am 15. Februar 1947, 17:00 Uhr floh mein Vater Otto Pauli (09.02.1923 – 22.09.1977) aus dem Kriegsgefangenen-Lager Potulice in Polen. Seine Erlebnisse hat er in zwei Dokumenten festgehalten:

  • Fluchtbericht, 55 Seiten Schreibmaschine
  • Handschriftliches Büchlein mit Zeichnungen, 44 Seiten Sütterlin
Flucht aus Lager Potulice - das Deckblatt der handschriftlichen Version

Flucht aus Lager Potulice – das Deckblatt der handschriftlichen Version

Diese und weitere Dokumente wurden durch mich, Bernhard A. Pauli, für meine zwei Töchter und acht Enkelkinder recherchiert, zusammengetragen, ergänzt, strukturiert und „in Form“ gebracht.

Weitere Recherchen führten mich zu den Witwen von zwei der Fluchtkameraden. Den Vierten im Bunde, Pitt (wahrscheinlich Herbert PETER), habe ich noch nicht gefunden. Er soll aus Karlsbad (Tschechien) stammen und 1947 nach Augsburg gezogen sein. Wer kann helfen? Es bleibt spannend.

Die Vorab-Auflage ist bereits bis auf zwei Exemplare vergriffen. Die Bearbeitung des Buches mit 200 Seiten, davon 94 Seiten farbig, ist bis auf Feinheiten fertig und soll bei BoD in Kürze gedruckt werden. Da die HardCover-Version zu einem Preis von 33,99 € führen würde, habe ich mich doch für PaperBack entschieden; der Preis wird wahrscheinlich bei 25,99 € liegen. Bei 120-g-Brillantdruck kommen die farbigen Zeichnungen gut zur Geltung.

Dieses Buch zur Flucht aus dem Lager Potulice soll nachfolgenden Generationen einen Blick über den Rand der Geschichtsbücher hinaus ermöglichen. Notizen, Briefe, Tagebuchauszüge und Zeichnungen in Fotoqualität lassen uns auf über 90 farbigen Seiten eintauchen in die Nachkriegs-Welt von 1947, lassen uns die Nöte und Hoffnungen miterleben.

Nicht der Versuch, die absolute Wahrheit zu ermitteln, zählt; maßgebend für den Einzelnen ist seine ihm eigene Wahrheit, oder das, was dieser dafür hält. Denn was ist für uns wahrer als unsere eigene Erinnerung?
(Bernhard A. Pauli)